Look and See Trip

Chicago Skyline

Anfang Oktober sind wir alle zusammen nach Michigan gereist, um ein bisschen amerikanische Luft zu schnuppern und zwei drei von der endlos erscheinenden Auswanderungs-To-Do-Liste zu streichen. Damit die Kids bei der Gelegenheit auch gleich noch etwas von Amerika sehen, haben wir das erste Wochenende in Chicago verbracht. Die „Windy City“ hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und uns ordentlich durchgepustet.

Dann waren wir in Ann Arbor, wo es weniger um Sightseeing und mehr um potentielle Wohnquartiere und Schulen ging. Ich hatte noch zuhause ein paar Makler kontaktiert – einer hat sich erbarmt, mit den Europeans auf House-Hunting-Tour zu gehen. Tom, unser Makler, versuchte uns vorsichtig darauf hinzuweisen, dass wir eigentlich die Nadel im Heuhaufen suchen und dafür auch noch viel zu früh dran sind. Den Spruch mit dem frühen Vogel, der angeblich den Wurm fangen soll, kennen die hier nicht. Spontanität ist Key. Wir sind ja eh nicht so die Frühaufsteher, aber spontan können wir. So in etwa nach der zwanzigsten Bruchbude war auch uns klar, dass das hier kein Ausflug auf den Ponyhof werden würde. Strategie und und Reaktionsfähigkeit waren gefragt, wenn wir nicht in ein paar Monaten im Stadtpark campen wollten. Die fehlende Bleibe würde also noch ein Weilchen auf der To-Do-Liste bleiben.

Ann Arbor selbst hat viel zu bieten. Viele Parkanlagen, noch mehr Bäume, Kunst, Kultur, die das Stadtbild prägende Michigan State University mit den dazugehörigen Studies und Professoren. Dazu unzählige internationale Restaurants und charmante Cafés. Hier wird es uns gefallen. Da bin ich sicher.

Vor unserer Rückreise in die Schweiz haben wir noch einen Abstecher in den Big Apple gemacht. Ein USA-Trip ohne New York ist irgendwie nicht vollständig, oder? Ich muss aber kurz erwähnen, dass ich die Mega City ohne Kids deutlich entspannter erlebt habe. M. rennt ja prinzipiell voraus, egal wo wir sind. Menschenmassen und Verkehrschaos beeindrucken dieses Kind nicht im Geringsten. In Chicago ging das ganz gut. Da ist mehr Platz zwischen den Wolkenkratzern und wir hatten Speedy Gonzales besser im Blick. In New York hingegen war ich am Abend fix und fertig vom ständigen „Finde das Kind“-Spiel. Ich fand ja diese Eltern, die ihre Kids an der Leine mit sich führen immer etwas befremdlich, aber eben, besondere Umstände, erfordern besondere Massnahmen.

Ein Haus haben wir zwar noch nicht gefunden, aber der erste Eindruck von Ann Arbor war super und die Kids waren ganz begeistert vom American Way of Life.

Viel Zeit zum Fotografieren blieb nicht, aber ein paar Bilder gibt es dann doch:

Comments · 2

  1. Super mein Sohn! Ich habe immer mit Dir zusammen gefiebert. Nun ist es soweit. Eine kleine Träne habe ich im Augenwinkel! Der Rest ist aber riesig Stolz. Dein Erfolg macht auch mich glücklich! Dad

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