Januarrückblick

Lang, lang ist er her, mein letzter Blogeintrag…

Gründe dafür gibt es viele – wir waren zwei Wochen in der Schweiz und nach unserer Rückkehr ging es gleich in die Vollen mit dem Alltagsstress. Da wir die Kinder eine Woche aus der Schule genommen haben – ja, das kann man hier machen, ohne Antrag, ganz legal, einfach so :-), hatte C. jede Menge nachzuholen und für uns standen ein paar Entscheidungen über den weiteren Verlauf ihrer Schulkarriere an – darüber werde ich noch mal genauer berichten. Nach den Ferien ging es für sie direkt in die Testphase, die über das Schwierigkeitsniveau ihrer zukünftigen Highschool-Kurse entscheiden wird.

Zudem habe ich im Oktober mein Politikstudium an der FernUni Hagen wieder aufgenommen, welches ich vor ein paar Jahren aus Zeitmangel abgebrochen hatte. Die Prüfungen sind Anfang März und ich bin, wie gewohnt, noch meilenweit entfernt von meinem Studienziel für dieses Semester. Das heisst, ihr werdet euch nach diesem Blogeintrag wieder ein wenig gedulden müssen, bis es hier was Neues zu entdecken gibt.

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Aber nun, rein ins Vergnügen…

Am 31. Dezember sind wir über Chicago in die Schweiz geflogen. Das Datum hat sich so ergeben, weil Philipp zwischen Weihnachten und Neujahr noch arbeiten musste. Wir dachten, es wäre unter Umständen sogar besonders cool, Silvester in der Luft zu verbringen…nun ja, dem war dann eher nicht so.

Wenn ihr den Jahreswechsel mal absichtlich verpassen und so tun wollt, als gäbe es ihn nicht, dann müsst ihr mit der Swiss fliegen. Die bringen es nämlich tatsächlich fertig, rein gar nichts dazu zu sagen. Schlussendlich wussten wir nicht mal, wann genau wir darauf hätten anstossen sollen, weil wir nicht wissen konnten, wo, d.h. in welcher Zeitzone, wir uns zum Jahreswechsel eigentlich befanden. Die Kinder fanden das frustrierend und ich als Ex-Flugbegleiterin unakzeptabel.

Aber egal, um so ausgeschlafener kamen wir, in der Schweiz an.  Müller’s, die weltbesten Gastgeber aller Zeiten, empfingen uns, wie immer, herzlich und hatten auch gleich noch einen Neujahrsumtrunk mit unseren Freunden organisiert. Es wurde ein langer, feuchtfröhlicher Abend. Schön, dass so viele von euch die Zeit gefunden haben, uns zu treffen. Ein riesiges Dankeschön geht an Franziska und Hörbi – ihr seid die Besten und wir freuen uns schon riesig darauf, uns im Sommer endlich revanchieren zu können!

Die ganze Woche war geprägt von Wiedersehensfreude mit Familie, Freunden und Bekannten. C. ist, wie immer, gleich bei ihrer besten Freundin J. eingezogen und M. hat die Gelegenheit ebenso genutzt und viel Zeit mit seinen Freunden verbracht. Philipp hat in der Woche nach Neujahr noch in der Schweiz gearbeitet und dann ging es für uns und Müller’s ab ins Wallis in die Skiferien. Anfangs sah es noch etwas grün aus auf der Riederalp, aber der Schnee lies nicht lange auf sich warten.

Wo ist bloss der Schnee?

Aletschgletscher
Blick aus dem Chalet
Hang out vor dem Gletscher
Auf der Piste
Winterwonderland

Wir hatten jede Menge Spass auf der Piste und abends beim gemeinsamen Essen (und Trinken) im Chalet.

Am Freitag war allerdings ein Schneesturm gemeldet, der uns dazu veranlasst hat, das Feld einen Tag früher als geplant zu räumen und zu schauen, dass wir runter ins Tal kommen. Wir schleppten also unser Gepäck durch die Schneemassen einmal quer über die Riederalp und waren noch vor dem Sturm runter vom Berg. Als krönenden Ferienabschluss ging es zum Baden ins Bernaqua und von da aus nach Zürich zu lieben Freunden, die uns bis am Sonntagmorgen beherbergt haben – schön, war es mit euch, Sara und John. Vielen Dank für eure Gastfreundschaft.

There is no better way to fly

Nach einem langen Tag – wir sind morgens um 4.30 Uhr in Zürich aufgestanden und dann über Frankfurt nach Detroit geflogen, waren wir wieder in Michigan, was uns sonnig, aber schneefrei empfing.

Da am folgenden Montag Martin Luther King Day war, hatten die Kids noch einen Tag Schonfrist und mussten nicht in die Schule. Am Dienstag hatten wir Eisregen mit Blitzeis auf der Strasse – schon wieder schulfrei. Sie hatten also eine kurze Woche und damit Zeit, den Jetlag zu kompensieren.

Am Wochenende waren wir selbstverständlich wieder in der Fussballhalle – die Winter Game Saison hatte begonnen…

Und jetzt haben wir auch endlich wieder Winter mit Schnee und -10°C, so wie sich das gehört, in Michigan.

Wir wünschen euch einen wunderbaren Februar und vergesst nicht, uns auf Instagram und Facebook zu folgen!

Spring Break in New Orleans und Texas / Teil 3

Hier findet ihr Springbreak in New Orleans und Texas / Teil 1 und Teil 2 .

Weiter geht’s nach…

San Antonio ist die älteste Stadt in Texas und, wie ich finde, auch die charmanteste. Geprägt durch spanische, mexikanische, angloamerikanische und deutsche Einflüsse, wirkt San Antonio sehr europäisch und hat im Gegensatz zu den anderen texanischen Städten zwar keine Wolkenkratzer, bietet aber historische Gebäude, welche diesen Namen auch verdienen.

Post Office
Post Office und Gerichtsgebäude
The Alamo - Geburtsstätte von Texas
The Alamo – Geburtsstätte von Texas

The Alamo, die Geburtsstätte von Texas, ist das Wahrzeichen von San Antonio. Diese ehemalige Missionsstation kann man kostenlos besuchen und sich dabei auf zahlreichen Schautafeln über den texanischen Unabhängigkeitskrieg informieren. Texas hat nämlich mal zu Mexiko gehört.

The Alamo

Die Gärten im hinteren Teil der Festung sind ebenso sehenswert.

The Alamo

The Alamo

Nicht weit von hier befindet sich der zentrale Platz von San Antonio, gesäumt von Cafés und Geschäften.

San Antonio
Zocalo

Der Riverwalk  führt direkt am Kanal entlang durch die Innenstadt von San Antonio. Über Treppen gelangt man von den Hauptstrassen auf einen angenehm schattigen Gehsteig, gesäumt von Cafés, Bars, Restaurants und Souvenierläden. Nach dem wir bei 30°C im Schatten etliche Kilometer zurückgelegt hatten, haben wir uns für etwas Entspannung auf dem Wasser entschieden und eine angenehm ruhige Bootstour durch die ganz Stadt gemacht. Am Abend haben wir in einem der zahlreichen Restaurants am Riverwalk sehr gute Steaks gegessen.

Riverwalk
Riverwalk

Auf unserer Fahrt auf dem Kanal kamen wir beim Briscoe Western Art Museum vorbei und da gerade Dienstag und der Eintritt frei (jeden Di von 16-21.00 Uhr) war, haben wir uns die dortige Ausstellung angesehen. Das Museum ist jetzt kein absolutes Muss, aber wenn man gerade daran vorbei kommt, kann man schon mal reinschauen.

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Wie erwartet, gab es keine weltbewegenden Kunstschätze zu sehen, aber eine durchaus sehenswerte Sammlung von allem, was man so mit dem „Wilden Westen“ in Verbindung bringt.

Der beliebteste Park in San Antonio ist der Travis Park. Er befindet sich Downtown direkt gegenüber vom Hotel Saint Anthony.

San Antonio

San Antonio

Die Mission San Jose ist die am besten erhaltene Mission in San Antonio. Sie war leider schon geschlossen, so dass wir für einen Blick hinter die Mauern über selbige klettern mussten – was tut man nicht alles für ein Foto ;-).

Kloster
Mission San Jose

Kloster

Von hier aus ging es auch schon weiter nach Austin

Spring Break in New Orleans und Texas / Teil 2

Nun also die längst fällige Fortsetzung von Springbreak in New Orleans und Texas / Teil 1

Durch die Mangroven gesäumten Sumpfgebiete von Louisiana fuhren wir knapp 600 Km Richtung Westen bis nach Houston.

Welcome to Texas!

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Houston ist die viertgrösste Stadt der USA. Die Stadt verdankt ihr Wachstum der Öl- und Gasindustrie, der biomedizinischen Forschung und der Luftfahrtindustrie. Die Innenstadt wird durch Wolkenkratzer und Highways dominiert. Ein richtiges Stadtzentrum gibt es nicht. Bis auf die üblichen Museen, waren die Sehenswürdigkeiten schnell besichtigt…

Houston
Houston
Water wall
The Water Wall
Gerald D. Hines Water Wall Park
Gerald D. Hines Water Wall Park

Williams Building

Williams Building Matteo

Bayou Bend
Bayou Bend
Bayou Bend
Bayou Bend

Houston

Houston
We Love Houston Sign

Und weiter ging’s 240 Km Richtung Süden nach Corpus Christi. Die Hauptattraktion von Corpus Christi ist zweifelsohne die USS Lexington, ein Flugzeugträger, der zwischen 1943 und 1991 im Dienst der United States Navy stand.

USS Lexington

USS Lexington

USS Lexington

USS Lexington

USS Lexington

Die Besichtigung ist definitiv empfehlenswert. Man bekommt einen interessanten Einblick in das Leben an Bord und kann sich die Küche, den Speisesaal, den Maschinenraum, die Krankenstation, die Zahnarztpraxis, das Kino und vieles mehr ansehen. So ein Flugzeugträger ist wie eine kleine Stadt – auf engstem Raum gibt es alles, was man braucht. Bei Fragen stehen viele Freiwille zu Verfügung, die ihr Wissen gerne teilen. Auch wenn man, wie ich, kein Fan militärischer Ausrüstung ist, kann man dem Besuch eines Flugzeugträgers durchaus etwas abgewinnen und sei es nur den Blick auf’s Meer ;-).

Nach weiteren drei Stunden Fahrt Richtung Süden erreichten wir South Padre Island, ein touristisches Ferienziel. Von dort aus ging es für uns direkt weiter zum Padre Island National Seashore, einem wunderhübschen Küsten-Nationalpark am Golf von Mexiko. Wir suchten uns einen menschenleeren Strand zum Baden, Sonnen und Entspannen aus und verbrachten dort den Nachmittag.

Padre Island

Padre Island

Padre Island

Padre Island

Die nächste Station unserer Reise war San Antonio. Doch davon mehr im dritten Teil