Der Container ist weg

Der erste Teil unseres Umzugs ist geschafft. Der Container ist weg und bereits auf dem Weg zum Hafen in Rotterdam. Dort wird er dann verschifft und kommt hoffentlich in spätestens sieben Wochen in Ann Arbor an. Da Überseecontainer aus zolltechnischen Gründen nicht so ohne weiteres von Privatpersonen verschickt werden können, haben wir für das Verpacken unserer Sachen und die Beladung des Containers ein Umzugsunternehmen beauftragt.

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Die Umzugscrew war für Dienstag Morgen um 7.30 Uhr angekündigt, stand aber schon um 7.10 Uhr vor der Tür. Ich befand mich halbangezogen im Bad und Matteo hat umgeben von Chaos, Kisten und Koffern friedlich auf seiner Matratze geschlafen, während die Umzugsfachleute sogleich loslegten und anfingen alles einzupacken, was nicht niet- und nagelfest war. Das Team hat in einer unglaublichen Geschwindigkeit unser Hab und Gut verpackt und ich hatte meine liebe Mühe, sicherzustellen, dass nicht plötzlich wichtige Dokumente oder die von den Schwiegereltern geliehenen Decken und Kissen verpackt werden und schlussendlich im Container landen. Es ging alles gut und bis jetzt vermissen wir noch keine lebensnotwendigen Sachen. Um 16.30 Uhr war alles, bis auf den Esstisch, die Matratzen und einige Küchengegenstände bruchsicher verpackt. Der Teamleiter kündigte den nächsten Einsatz für Mittwoch 7.00 Uhr an.

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Diesmal wollte ich sicher gehen, dass alle wach waren und beförderte den Rest der Familie um 6.00 Uhr aus den Federn. Wie sich bald herausstellte, wäre das gar nicht nötig gewesen. Um halb 8 rief die Lastwagenfahrerin an und kündigte das Eintreffen ihrer Leute für 7.50 Uhr an, da sie diesmal mit einem grösseren Fahrzeug unterwegs waren und feststellen mussten, dass sie damit in Orpund nicht über die Brücke passten und die Safnern-Brücke sich noch im Bau befindet. Sie mussten also einen Umweg über Biel machen, um zu uns zu kommen. Als sie eintrafen, stand der Container bereits auf der Strasse und man begann ohne Umschweife mit der Beladung, während die restlichen Sachen simultan dazu eingepackt wurden. Um 11.30 Uhr war alles erledigt und ich war positiv überrascht, dass alles, was wir mitnehmen wollten auch tatsächlich Platz fand.

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Unsere Wohnung ist nun, bis auf die Sachen, die wir den Nachmietern überlassen, leer und ich muss sagen, bei mir hat sich ein Gefühl von Erleichterung breit gemacht. Es ist irgendwie befreiend, von so wenigen Sachen umgeben zu sein. Minimalismus hat auch seinen Reiz.

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Jetzt geht’s ans Putzen und am Samstag ist das Abschieds-Apéro.

Wir freuen uns auf euch!

 

 

Comments · 2

  1. Das sieht ja mega spannend aus…
    Es ist echt spannend eure Geschichte zu vervolgen, bin auf weitere Berichte gespannt. Nicht das die dann noch die wunderschönen farbigen Wände in den Container laden

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