Merci an all die lieben Menschen, die uns in den letzten Wochen so tatkräftig unterstützt haben!!!

Nun sind wir also endlich angekommen im grossen Amerika. Die letzten Wochen in der Schweiz waren für alle Beteiligten unglaublich anstrengend – die Auswanderei (wenn auch nur für ein paar Jahre) kann ganz schön schlauchen…

Ohne die Hilfe so vieler lieber Freunde, hätten wir das nicht geschafft und dafür möchten wir uns von Herzen bedanken. Familie Müller hat uns eine Woche lang in ihrem Haus Asyl gewährt und uns damit weit mehr als einen Freundschaftsdienst erwiesen. Franziska, Hörbi, ihr seid die Besten!! Ihr habt unsere teils filmreifen Auseinandersetzungen tapfer ertragen und uns die ganze Zeit über mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Auch kulinarisch wurden wir von Franziskas Kochkünsten und Hörbis Weinkeller bestens versorgt. Ein gemütliches Treberwurstessen mit dem besten Wein im ganzen Seeland könnt ihr übrigens hier buchen.

Auch die Wohnungsabgabe hat sich, Dank der Hilfe meiner „Supermoms“ Andrea, Tatjana und wiederum Franziska, um einiges einfacher gestaltet. Ich hatte die Putzerei deutlich unterschätzt und wenn Andrea mir ihre Hilfe nicht förmlich aufgezwungen hätte, wäre ich wohl heute noch am Putzen ;-). Vielen Dank, ihr Lieben! Ihr seid toll und ich hoffe sehr, ihr findet alle mal den Weg über den grossen Teich.

Unser Abschieds-Apéro wurde zahlreich besucht und wir sind froh, so viele von euch vor der Abreise noch mal gesehen zu haben. Leider hatten wir keine Zeit für Fotos, da wir von 16 bis ca. 23.00 Uhr hauptsächlich damit beschäftigt waren, Freunde und Kollegen zu begrüssen, zu verabschieden und zwischendurch einigermassen zeitnah für das leibliche Wohl unserer Gäste zu sorgen.

Chiara und Matteo haben sich am letzten SchultIMG_0031ag, der gleichzeitig unser Abreisetag war, noch mit einem gemeinsamen Znüni bei ihren Freunden und Klassenkameraden verabschiedet. Da wir weder Zeit noch eine eigenen Küche zur Verfügung hatten, haben wir das Znüni bei unserer lieben Freundin und ehemaligen Nachbarin Cheryl bestellt. Sie bäckt und dekoriert zauberhafte Torten, Cupcakes und Cookies. Aufträge nimmt sie auf ihrer Webseite www.cheryl.bakes entgegen.

Matteo bekam in der Nacht vor unsere Abreise noch eine Mittelohrentzündung, weshalb wir um vier Uhr morgens mit ihm im Kinderspital waren, um abzuklären, ob wir unter diesen Umständen überhaupt fliegen können. Gott sei Dank, waren wir früh genug dort, so dass die Entzündung mit Antibiotika noch gut in den Griff zu bekommen war und die diensthabende Kinderärztin keine Bedenken hatte, ihn fliegen zu lassen.

Nachdem wir vier grosse und vier kleine Koffer vollgestopft und auf je 23kg pro grossem Koffer ausnivelliert hatten, um die inzwischen sehr pingeligen Gepäckbestimmungen der Fluggesellschaften zu erfüllen, machten wir uns mit dem 7-Plätzer, den uns die Schwiegereltern liebenswürdigerweise geliehen hatten und Hörbis Chrysler auf zum Bahnhof. Dort haben wir den Bahnsteig mit unseren Gepäckmassen und der Abschiedsequipe überrollt und wurden mehr als einmal von den wartenden Fahrgästen  mit fragenden Blicken bedacht.

Rina, Jürg, vielen lieben Dank dafür, dass ihr unsere stetig wachsende Materialsammlung in eurem Haus beherbergt und uns in der kurzen Campingepisode in der leeren Wohnung mit Duvets, Kissen und Handtüchern versorgt habt.

DANKE! MERCI! THANK YOU!

Die Reise selbst lief reibungslos und war eine sehr willkommene Erholungspause zwischen Abreise- und Ankunftsstress.

 

Comments · 1

  1. Hallo Ihr Lieben!
    Betreffend „Materialsammlung auf dem Estrich“! Die letzte „Lieferung“ am Bahnhof in Grenchen hat bei mir zwei verschiedene Gefühle ausgelöst. 1. Die Gewissheit schmerzte, dass Ihr 4 nun für einige Zeit weg seit und dies der Rest von Eurem Überbleibsel ist!
    2. Es war eine kleine Erleichterung zu wissen, dass es nun ein Ende hat mit dem „Material (!!)“ und wir den Estrich nicht erweitern müssen!!!!
    (Erweiterungspläne waren schon vorhanden!)
    Alles Gute in Amiland!
    Euer Dad & Mam

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